Romy Kasper
09. Juli 2009
Ich habe lange überlegt, ob ich Romy Kasper ins Personenverzeichnis aufnehmen soll. Einerseits ist sie nur eingefleischten Radsportfans ein Begriff, andererseits bin ich zuallererst Lokalpatriot. Da freut man sich immer, wenn Leute aus dem beschaulichen Forst (Lausitz) überregionale Bedeutung erlangen und positiv auf sich aufmerksam machen. Und Romy Kasper hat in ihrer jungen Radsportkarriere schon für Furore gesorgt. Wenn sie sich weiter so sportlich entwickelt wie bisher, ist es eine Frage der Zeit, bis Romys Konkurrentinnen nur noch ihr Hinterrad sehen....
Romy Kasper wurde am 05.05.1988 in Forst geboren. Beim PSV Forst, dem sie immer noch angehört, holte sie sich das Rüstzeug, daß man als gute Rennfahrerin braucht. Schnell stellten sich erste Erfolge ein, die auch den Verantwortlichen im Bund Deutscher Radfahrer nicht entgingen. 2005 gewann Romy Kasper bei den Juniorinnen die Deutsche Meisterschaft im Punktefahren und wurde 12. im Straßenrennen bei der Junioren-WM.
2008 nahm Deutschlands erfolgreichstes Frauen-Radsport-Team, die Equipe NÜRNBERGER Versicherung, Romy in die Nachwuchsmannschaft auf. 2009 unterschrieb sie ihren ersten Profivertrag bei der Equipe.
Dazu passende Beiträge auf Thoralf.de:
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Romy Kasper im Auswahltrikot des BDR bei der U23-EM 2010
Foto: PSV 1893 Forst
Romy Kasper wechselt ins Ausland
Nach dem Rückzug von Noris Cycling (Nachfolger der Equipe Nürnberger) aus finanziellen Gründen wechselt Romy Kasper 2011 nach Österreich und startet für das dortige Frauen-Profiteam “Kuota Speed Kueens”.
Kasper (Equipe Noris Cycling) Vierte bei der Europameisterschaft
Romy Kasper (Forst) hat bei den Straßen-Europameisterschaften der U23 in Ankara eine Medaille knapp verpasst und musste im Straßenrennen mit dem undankbaren vierten Platz vorlieb nehmen. Auf den 121 Kilometer hatte es immer wieder Ausreißversuche gegeben, ehe sich eine achtköpfige Spitzengruppe mit Kasper und unter anderen den beiden Niederländerinnen Lucinda Brand und Noortje Tabak, Lesia Kalitovska (Ukraine) oder Ausrine Trebaite (Litauen) absetzen konnte. Aus dieser Spitzengruppe attackierte Brand erneut und riss ein Loch, das Romy Kasper nicht mehr zufahren konnte. Brand wurde auf der Zielgeraden noch von ihren Verfolgerinnen gestellt und musste die Medaillen Noortje Tabak (3:08:21 Std./Gold), Kalitovska (Silber) und Trebaite (Bronze) überlassen.
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Für Kasper, die nach einer Knieoperation im Winter erst im März wieder auf’s Rad stieg, ein weiterer großer Erfolg nach Krasna Lipa. „Meine Form kommt endlich. Die Rennen machen mir wieder Spaß. Mein Knie bereitet mir keine Probleme mehr“, so Kasper. „Jetzt geht es gleich zur Thüringenrundfahrt. Da will Kasper mit der Equipe Noris Cycling ganz vorn mitfahren.
Quelle: Pressemitteilung PSV 1893 Forst



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